Roberta – schweres Schicksal, und dennoch viel Zuversicht

Roberta – schweres Schicksal, und dennoch viel Zuversicht

Kurz vor Weihnachten haben wir leider wieder besondere Schicksale bei uns im Tierheim. Eines ist Schäferhündin Roberta. Für sie suchen wir einen Platz. Und wir bitten um Spenden für einige teure Operationen, die wir in letzter Zeit für unsere Schützlinge haben durchführen lassen.

Vor ein paar Wochen kam Roberta zu uns ins Tierheim. Roberta ist eine Schäferhund-Mischlingsdame und eine Seele von Hund. Sie ist freundlich zu jedem den sie trifft, sei es Mensch oder Hund, und sie liebt es, gekuschelt und gestreichelt zu werden. Roberta kommt ursprünglich aus dem Ausland, Rumänien um genau zu sein. Ihr bisheriges Leben hat sie im Kreis einer Familie verbracht, die Roberta gut behandelt hat und sicherlich auch sehr an ihr hing.

Unfall und teure Operation

Sie haben für Roberta eine teure und komplizierte Operation bezahlt haben. Roberta muss irgendwann in ihrer Vergangenheit einen Unfall gehabt haben, wann genau wissen wir nicht. Dieser Bruch wurde chirurgisch fachgerecht versorgt. Um Robertas Bein zu stabilisieren, wurde ein langer Stift, ein sogenannter Marknagel, in Robertas Oberschenkelknochen eingefügt. Die Operation war garantiert nicht günstig. Trotzdem haben Robertas ehemalige Besitzer sie durchführen lassen.
Weil Roberta immer noch Probleme mit dem operierten Bein hatte, und die Familie eine erneute Operation nicht mehr bezahlen konnte sah sie sich gezwungen, Roberta entweder einschläfern zu lassen, oder ihr im Tierheim die Chance auf ein neues Leben zu geben.
Das Tierheim, an das sie sich gewendet haben, ist allerdings das größte Tierheim der Welt. Etwa 5000 Hunde leben dort und hoffen auf ein neues Zuhause. Ob Roberta dort eine Chance gehabt hätte, von jemandem gefunden zu werden? Krank? Auf drei Beinen? Als älterer Hund? Ganz sicher nicht. Roberta hätte fürchterlich gelitten. Sie hängt sehr an ihren Menschen, ist es gewohnt, Aufmerksamkeit und Liebe zu bekommen, dabei zu sein, ein Familienmitglied zu sein. Das Tierheim hätte sie zugrunde gerichtet. Aus diesem Grund, und weil Roberta wirklich so ein Goldstück ist, haben sich die Vorsitzenden des rumänischen Tierheims an uns gewendet. Ob wir Roberta vielleicht die Chance auf ein anderes Leben bieten könnten? Und wir haben „Ja“ gesagt.

Erneute Untersuchung mit schlimmer Diagnose

Roberta kam also zu uns und wurde erstmal tierärztlich untersucht. Sie ließ von vorn herein jeden an sich heran und hat sich mit einer Engelsgeduld in ihre Untersuchungen gefügt, obwohl diese sicherlich auch schmerzhaft für sie waren.
Das Ergebnis dieser Untersuchungen war erstmal reichlich niederschmetternd: Der stabilisierende Marknagel in ihrem Oberschenkel störte ihren Körper, das Gewebe war dauerhaft entzündet. Außerdem hatte sich ein Stück Oberschenkelknochen, ein sogenannter Sequester, vom restlichen Knochen gelöst und lag jetzt als störender Fremdkörper in einer Zyste, die dauerhaft eiterte. Es gab also nur einen Weg, um Robertas Leben zu retten: Der Marknagel und der Sequester mussten in einer aufwändigen Operation entfernt werden.

Erneute OP geglückt

Zu sehen ist eine Schäferhündin, von der Seite fotografiert.
Roberta geht nach ihrer Operation schon wieder viel besser. Nun sucht sie einen Platz bei Tierfreunden.

Roberta blieb nach der Operation noch mehrere Tage in der Tierklinik, bis sie wieder entlassen werden konnte. Und auch hier zeigte sie sich immer nur von ihrer besten Seite, war ein Traumpatient und ließ alles über sich ergehen.
Seit kurzem ist Roberta wieder im Tierheim und läuft bereits jetzt sehr viel besser als noch vor ihrer Operation. Wir sind also guter Hoffnung, dass Robertas Schicksal sich zum Guten wenden wird und sie als glücklicher, gesunder Hund alt werden kann.
Fehlt nur noch ein passendes Zuhause für die freundliche Dame. Roberta ist natürlich noch Patient, darf sich momentan noch nicht voll ins Leben stürzen, sondern wird noch einige Wochen strikt an kurzer Leine ausgeführt werden müssen. Außerdem werden noch ein paar Kontrollbesuche beim Tierarzt nötig sein. Ein möglichst ebenerdiges Zuhause wäre natürlich auch von Vorteil. Wer könnte sich vorstellen, Roberta ein neues Zuhause und ihrer Geschichte ein Happy End zu bieten?

Spenden für Tier-OPs gesucht

Natürlich würden wir uns auch sehr freuen, wenn Menschen sich für Roberta und ihr Schicksal erwärmen könnten und durch eine Spende helfen möchten. Für uns war Roberta jeder Cent wert, aber natürlich häuft sich am Ende einer solchen Operation eine stattliche Summe an, die es zu bezahlen gilt. Es wurden Röntgenbilder angefertigt, es wurde eine Operation durchgeführt, Roberta befand sich fast eine Woche stationär in der Klinik und wird im weiteren Verlauf zur Physiotherapie gehen, um die Beweglichkeit ihrer Gelenke wieder zu verbessern.
All das ist viel Aufwand? Vielleicht. Aber Roberta jetzt wieder lachend laufen zu sehen, einem solchen Goldschatz sein weiteres Leben zu ermöglichen – wer könnte noch an den Aufwand denken, wenn er das Glück in Robertas Augen sieht?

Unser Spendenkonto

Wer für Tier-OPs spenden möchte, kann das über das Tierheimkonto tun:

KSK Ludwigsburg
IBAN: DE80 6045 0050 0000 0095 68
BIC : SOLADES1LBG

 

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